Katholische Kirchengemeinde Menschwerdung Christi

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Allgemeine Beschreibung der Sakramente

 

Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente: Die Taufe bedeutet die Aufnahme in die Kirche. Das Altarssakrament (Erstkommunion) führt in der Regel Kinder im Grundschulalter zur Eucharistie, d. h. zur Teilhabe am Leib Christi in der Gestalt des Brotes. Das Bußsakrament verschafft dem bekennenden und reumütigen Christen Lossprechung von seinen Sünden durch den Priester. Das Sakrament der Firmung wird durch den Bischof zum Empfang des Heiligen Geistes als Beistand für ein eigenverantwortliches Leben gespendet. Das Ehesakrament spenden sich die Brautleute vor dem Priester zum Beginn des gemeinsamen Lebensweges. Das Sakrament der Weihe wird durch bischöfliche Handauflegung als Diakonatsweihe, Priesterweihe und Bischofsweihe gespendet. Schließlich wird das Sakrament der Krankensalbung Alten, Kranken und Sterbenden zur Stärkung und Aufrichtung gespendet.

 

Taufe

Taufe

Erstes der drei Initiationssakramente (Taufe, Erstkommunion, Firmung). Mit der Taufe wird der Täufling in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Sie wird über dem Taufbecken durch das Übergießen von Wasser vollzogen. Im frühen Christentum wurden hingegen zuerst meist Erwachsene getauft. Mit Aufkommen des Christentums als Staatsreligion breitete sich die Säuglingstaufe aus. Zur Zeit gewinnt die Erwachsenentaufe in Deutschland wieder an Bedeutung. Erwachsene werden meist durch den Bischof oder einen beauftragten Priester getauft. Direkt anschließend an die Taufe empfängt der erwachsene Täufling die Sakramente der Eucharistie und Firmung. Der Taufe geht das Katechumenat als Zeit der Einführung in den christlichen Glauben voraus.(↑)


Erstkommunion

erstkommunion_kleinDas erste Mahl der Eucharistie in Brot und Wein nennt man in der katholischen Kirche Erstkommunion. Es handelt sich um einen Teil der Einführung in das Christsein. Im Regelfall wird die Erstkommunion im Grundschulalter mit einem ausgedehnten Brauchtum gefeiert (Weißer Sonntag). Weil die Gemeinde diese Vorbereitungsaufgabe inne hat, bereiten meist Mütter und Väter der Kommunionkinder mit Unterstützung durch Priester und Gemeindereferenten auf dieses Sakrament vor.(↑)

 

Firmung

firmung_klein

Drittes Initiationssakrament neben Taufe und Erstkommunion. Durch Handauflegung und Salbung wird der Firmling in die Gemeinschaft als vollberechtigtes Mitglied aufgenommen.(↑)

 

 

Ehe

ehe_kleinAllgemein Bezeichnung für die in einer Gesellschaft oder Kultur hervorgehobene Form des dauerhaften Zusammenlebens zweier (Monogamie) oder mehrerer Personen (Polygamie) verschiedenen Geschlechts. Im Christentum meint Ehe die ganzheitliche Lebensgemeinschaft von Frau und Mann; ihrer Natur nach ist die Ehe auf das Gattenwohl und die Zeugung von Nachkommenschaft angelegt. Unter Getauften ist die Ehe Sakrament. Wesenseigenschaften der Ehe sind Einheit und Unauflöslichkeit. Der Ritus der Eheschließung wird Trauung genannt.(↑)

 

Beichte / Buße

BeichteDas Bereuen und Bekennen von Verfehlungen gegen die göttliche Ordnung gegenüber einem Priester (Einzelbeichte) sind Teile der christlichen Bußpraxis. Jeder Getaufte, der zum Unterscheidungsalter gelangt ist, ist verpflichtet, einmal im Jahr das Bußsakrament zu empfangen. Buße bedeutet nach der Taufe die Wiederherstellung der Beziehung zu Gott durch Umkehr nach der Gefährdung durch Sünde. Der Getaufte wird seiner Berufung und dem ihm Berufenden durch ein Leben in Buße gerecht. Büßend erreicht er Vergebung seiner Sünden. Rituell vollzogen wird die Buße als Beichte. Reue, Schuldbekenntnis und Bußauflage sind die drei Elemente der Buße.(↑)

 

 

 
Weihe

WeiheDurch die Weihe wird eine Person oder eine profane Sache, z.B. ein Gebäude, aus dem Alltäglichen heraus gesondert und zu einem besonderen Dienst Gottes bestimmt. Durch Gebete und Zeichenhandlung (z.B. Handauflegung oder Weihwasser) wird eine Weihe vollzogen. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich bestimmte Zeremonien dafür herausgebildet.(↑)

 

 

 

Krankensalbung

KrankensalbungIm traditionellen Sinn wird das Sakrament der Krankensalbung als „letzte Ölung“ vor dem Sterben aufgefasst. Die Salbung mit geweihtem Öl bedeutet im Sinne der frühen Kirche heute wieder eine Stärkung der Kranken im Namen Jesu Christi. Sie soll vor allem in Lebensgefahr oder bedrohlichem Gesundheitszustand dem Kranken gespendet werden. Deshalb kann sie mehrmals im Verlauf einer Krankheit ausgeteilt werden. Die Bezeichnung "letzte Ölung" ist laut II. Vaticanum hinfällig. Die Krankensalbung wird nach kirchenamtlicher Auffassung nur von Priestern ausgeteilt. Eine Krankensalbung besteht aus Fürbitten und Salbung mit dem Krankenöl.(↑)


 

 

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